Keller & Kalmbach GmbH
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Mehr Platz für C-Teile: Keller & Kalmbach erweitert Zentrallager

Familienunternehmen investiert in Verdoppelung der Kapazität

Unterschleißheim, 28.09.2015: Keller & Kalmbach investiert mit dem Ausbau seines Zentrallagers in die Zukunft. Im mittelfränkischen Hilpoltstein entstehen beim Anbieter für Verbindungselemente, Befestigungstechnik und Betriebsbedarf zusätzliche 8.850 qm Lager- und Logistikfläche.

Eine zuverlässige Versorgung mit C-Teilen, wie etwa Schrauben, Scheiben oder Muttern, ist für Keller & Kalmbach der elementare Bestandteil einer hohen Kundenzufriedenheit. Schließlich sind die Teile zwar meist nur Cent-Artikel, können aber zu einem Bandstillstand führen, wenn sie nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort eintreffen. Um dies zu gewährleisten, werden aus dem Herzstück der Teileversorgung, im Zentrallager in Hilpoltstein, Verkaufsniederlassungen und Kunden des Handelshauses weltweit beliefert. Das 10.000 qm große Logistikzentrum wurde 2009 in Betrieb genommen. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde ein zweiter Bauabschnitt eingeplant, so dass eine Erweiterung architektonisch einfach zu lösen ist. „Damals glaubten wir, dass Keller & Kalmbach für lange Zeit genug Lagerplatz und Kommissionier-Kapazität habe“, so Dr. Ingomar Schubert, Leiter Supply Chain Management. Doch das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens führte dazu, dass bereits vor etwa zwei Jahren der Lagerplatz zunehmend knapp wurde. Auch zeigte sich, dass eine Zentralisierung der logistischen Prozesse in ein Lager, von dem aus ganz Europa in ein bis zwei Tagen beliefert werden kann, große wirtschaftliche Vorteile bietet. Schließlich gibt es neue Automatisierungstechniken, die ein noch rationelleres Kommissionieren, speziell von Kleinladungsträgern (KLT), ermöglichen. 


Erweiterung läuft auf Hochtouren

Im September 2014 erfolgte mit dem Spatenstich schließlich der Startschuss für die Erweiterung. Bereits im Juli 2015 konnte das 38 Meter hohe und ca. 4.000 Quadratmeter große Palettenlager in Betrieb genommen werden. Statt anfänglichen 35.000 stehen nun 72.000 Stellplätze zur Verfügung. Die Kapazität des automatischen Kleinteilelagers wird ebenfalls mehr als verdoppelt. Ab Anfang 2016 stehen insgesamt 301.000 Stellplätze in einer Halle mit ca. 2.250 Quadratmetern bereit. Für eine weitere Kommissionierung, Befüllung von KLTs sowie für zusätzliche logistische Dienstleistungen, wie z. B. Umpacken, Sortieren und Set-Bildung, wird eine eigene ca. 2.600 Quadratmeter große (Mittel-) Halle errichtet. Diese wird Mitte 2016 fertiggestellt sein. Gleichzeitig wird die gesamte Kapazität der Fördertechnik verdoppelt, so dass sich die Kommissionierleistung ebenfalls verdoppeln lässt und die wichtigsten Prozesse im Lager redundant ausgelegt sind.



Die Gesamtinvestition in Höhe von 23 Mio. Euro liegt über den Kosten der Erstinvestition, die mit 21 Mio. Euro zu beziffern ist. Aktuell beschäftigt Keller & Kalmbach 75 Mitarbeiter am Standort Hilpoltstein im Logistikbereich. Bereits jetzt denkt das Unternehmen auch schon voraus. In einer dritten Baustufe könnte die Lagerkapazität und Kommissionierleistung noch einmal vergrößert werden. „Unsere Zeichen stehen im gesamten Unternehmen auf Wachstum. Dafür sind wir mit einem hochmodernen Logistikzentrum bestens ausgestattet“, freut sich Schubert.



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18.850 qm Logistikfläche: Skizzierung des Zentrallagers nach der zweiten Baustufe.

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Die Verdoppelung des Hochregallagers schreitet voran.

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Hoch hinaus auf 38 Metern. In nur 3 Monaten entsteht das neue Regal in Silobauweise.

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Dr. Florian Seidl führt das Familienunternehmen und feierte in diesem Jahr sein 40-jähriges Berufsjubiläum bei Keller & Kalmbach.


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